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  Mastozytose Initiative
 Selbsthilfenetzwerk e.V.
 
 
 
 
Idiopathisches Mastzellaktivitätssyndrom



Was ist ein idiopathisches Mastzellaktivitätssyndrom?
"idiopathisch" = Die Ursache ist unbekannt.
"Mastzellaktivität" = Die Mastzellen dieser Patienten sind hin und wieder zu stark aktiv.
"Syndrom" = die Entstehung und Entwicklung dieser Symptome sind nicht bekannt.

Patienten mit einem idiopathischen Mastzellaktivitätssyndrom leiden unter Symptomen, die auf das vermehrte Ausschütten der Mastzell-Inhaltsstoffe zurück zu führen sind. Die Ursache hierfür ist unbekannt.

Diese Patienten haben keine weitere Erkrankung, die eine Mastzellaktivität verursachen könnte. (z.B.: Mastozytose, MMAS, Allergien, Urtikarien, Autoimmungerkrankungen).


Diagnose Kriterien des idiopathischen Mastzellaktivitätssyndroms
1) Symptomatik
2) Erhöhung des Tryptasewerts unter Symptomatik
    (um 20% + 2 ng/ml innerhalb von 4 Stunden nach Auftreten der Symptomatik)
3) komplettes Ansprechen der Symptome auf Antihistaminika oder Cromoglicinsäure


Literatur
Valent, P et al: Definitions, criteria and global classification of mast cell disorders with special reference to mast cell activation syndromes. A consensus proposal, in: Int Arch Allergy Immunol 2011, 157(3):215-225.

Valent, P et al: Clinical and laboratory parameters of mast cell activation as basis for the formulation of diagnostic criteria, in: Int Arch Allgery Immunol 2011,156(2):119-127.