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Studien |
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I. Tabelle
der Studien
Europa
| Schweiz |
Xolair
®
(Omalizumab) |
monoklonaler
Antikörper gegen IgE |
Bern, Inselspital
Dieses
Zentrum finden Sie hier
Universitätsklinik Zürich
PD Dr. med. Peter Schmid-Grendelmeier
Universitätsklinik Genf
Prof. Dr Jörg Seebach |
Beginn:
Ende 2009 |
weltweite
Studie
für Pat. mit ASM und MCL
Patienten mit ISM bitte NICHT melden!
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PKC412
(Midostaurin) |
Tyrosinkinase Inhibitor |
Studie
läuft in
folgenden Hämatologien:
Mannheim,
Hamburg,
Leipzig
Diese
Zentren finden Sie hier |
Beginn: März 2009 |
Frankreich/
USA |
AB1010 |
Tyrosinkinase Inhibitor |
AFIRMM/AB Science Paris |
beendet |
| Deutschland |
AMN107,
(Nilotinib), (Tasigna®) |
Tyrosinkinase Inhibitor |
Mannheim |
beendet |
USA
| USA |
Obatoclax |
--- |
MD Anderson |
Studie läuft |
| USA |
Thalidomide |
Angiogenesis Inhibitor |
NCI |
Studie läuft |
| USA |
BMS-354825, (Dasatinib),
(Sprycel®) |
Tyrosinkinase Inhibitor |
MD
Anderson |
beendet |
| USA |
Ontak®,
(Denileukin Difitox) |
Anti
CD25 Monoklonale Antikörper |
MD Anderson |
beendet |
| USA |
RAD001, (Everolimus),
(Certican®) |
mTOR Inhibitor |
MD Anderson |
beendet |
| USA |
17AAG |
Inhibitor
des Hsp90 |
NIH |
beendet |
| USA
|
Stammzell-
transplantation |
--- |
NIH |
beendet |
II.
Tabelle
mit bereits erfolgten präklinischen Studien an
Mastzell-Zell-Linien
und/oder an Mäusen
Diese Wirkstoffe sind noch nicht an Menschen getestet. Sie haben ihre
Wirksamkeit bisher erst an Zell-Linien und an Mastzellen von
Mäusen gezeigt.
| Präklinische
Studie |
APcK110 |
Tyrosinkinase Inhibitor |
Präklinische
Studie
|
AP23464
|
Tyrosinkinase
Inhibitor |
| Präklinische
Studie |
AP23848 |
Tyrosinkinase Inhibitor |
| Präklinische
Studie |
EXEL-0862 |
Tyrosinkinase Inhibitor |
| Präklinische
Studie |
MLN518 |
Tyrosinkinase
Inhibitor |
| Präklinische
Studie |
PD180970 |
Tyrosinkinase
Inhibitor |
| Präklinische
Studie |
SU5416 |
Tyrosinkinase Inhibitor |
| Präklinische
Studie |
Mylotarg® |
Anti CD33
Antikörper |
| Präklinische
Studie |
LMB-2 |
Fragment des Anti CD25
Antikörpers |
| Präklinische
Studie |
A3D8 |
Anti CD44
Antikörper |
| Präklinische
Studie |
IMD-0354 |
NF kappaB Inhibitor |
| Präklinische
Studie |
MCL-1 ASO´s
MCL-1 spezif.siRNA |
Inhibitoren gegen MCL-1 |
III. Was
sind
Tyrosinkinase-Inhibitoren?
Da es sich bei den Tyrosinkinase-Inhibitoren um viel versprechende
Medikamente handelt, und da dieser Begriff in der Auflistung
öfters fällt, möchten wir erklären,
was
Tyrosinkinase-Inhibitoren sind:
Auf der Mastzelloberfläche befinden sich der
Wachstumsrezeptor, der KIT Rezeptor genannt wird. Dieser KIT Rezeptor
kann in zwei Regionen eingeteilt werden. Die eine Region ragt aus der
Mastzelle heraus, die andere führt ein Stück in das
Mastzelliinnere hinein (extra- und intrazelluläre
Domäne). Diejenige Region, die aus der Mastzelle herausragt
und sich damit auf der Mastzelloberfläche befindet,
enthält die Bindungsstelle, an welchen der Wachstumsfaktor
(=Stammzellfaktor SCF) binden kann.
Die andere Region von KIT, die ein Stück in das Mastzellinnere
hineinführt, wird "Tyrosinkinase-Domäne" genannt. Aus
diesem Grund gehört der KIT-Rezeptor zur Familie der
Tyrosinkinasen.
Sobald nun der Wachstumsfaktor (=Stammzellfaktor SCF) an die
Bindungsstelle des KIT Rezeptors bindet, wird die
Tyrosinkinase-Domäne im Zellinneren aktiviert. Die Aufgabe der
Tyrosinkinase ist es, die Vermehrung, den Stoffwechsel und den Zelltod
der Mastzelle zu kontrollieren. Bei der gesunden Mastzelle funktioniert
dies gut.
Im Zellkern der Mastzellen befinden sich Chromosomen und Chromosomen
enthalten Gene. KIT ist eine Gen-Sequenz und ein
Protoonkogen, das für den KIT Rezeptor kodiert. (Vergleichbar
mit einem bestimmten Gen, das z.B. für unsere Augenfarbe
verantwortlich ist.)
In KIT kann es zu einer Punktmutation kommen, im
Fall der Mastozytose handelt es sich zumeist um die Mutation D816V.
Kommt es zu dieser Mutation, so wird das Protoonkogen KIT
zum Onkogen, damit findet auch gleichzeitig eine Veränderung
im KIT-Rezeptor statt. Diese Veränderung äussert sich
in einer stets aktiven Tyrosinkinase. Diese stetige Aktivität
führt zu einer unkontrollierten Vermehrung und gleichzeitig zu
einem verzögerten Tod der Mastzelle. Für diese
Aktivitäten bedarf es demnach bei der mutierten, sprich bei
der
neoplastischen Mastzelle keinen Wachstumsfaktor mehr, der zuerst
hätte an den Wachstumsrezeptor binden müssen
Mit Hilfe eines Tyrosinkinase-Inhibitors (=Blockers) möchte
man die
stetige Aktivität der Tyrosinkinase blockieren. Mit dieser
Blockade soll die unkontrollierte Vermehrung gestoppt, sowie der Tod
der veränderten Mastzelle eingeleitet werden.
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